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\begin{document}

\begin{titlepage}
	\renewcommand{\baselinestretch}{2}
	\newcommand{\titel}{Ringvorlesung "'Selbstorganisierende Systeme"'}
	\small\normalsize
	\centering
		{\LARGE \bf Humboldt-Universität zu Berlin}

		{\Large Institut für Informatik}

		\vspace{25mm}
		\includegraphics{husiegel}

		\vspace{25mm}
		{\Large \titel}

		\vspace{20mm}
		Bericht von Benjamin Daeumlich \\
		Sommersemester 2007

\end{titlepage}

\newpage
\tableofcontents

\newpage
\section{Funksensornetze - von der Forschung zum realen Einsatz}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Jochen H. Schiller, Freie Universität Berlin} \\
	
	\subsection{Forschungsgebiete}
		Im Bereich der WSNs (Wireless Sensor Networks) gibt es die verschiedensten Forschungsgebiete. Es wird beispielsweise versucht, die Frage nach den Anwendungsgebieten zu klären. Des Weiteren sollen sich die Fähigkeiten von WSNs verbessern: Sie sollen robuster und langlebiger werden, sie sollen sich selbst verwalten und im Störfall auch selbst reparieren können. \\
		Außerdem wird gerade versucht, die Anwendung, Benutzung und Programmierung der Sensoren zu vereinfachen. Dabei soll dann Hardware und Software zur Verfügung gestellt werden, mit der dann relativ einfach und unabhängig von der Programmiersprache Sensoren in das gewünschte System integriert werden können. Es existieren z.B. schon Integrationen in Micorsoft Visual Studio oder Eclipse. 	
	\subsection{Anwendungsgebiete}
		Die Anwenungsgebiete liegen z.B. in den Bereichen der Überwachung, der Medizin und des "`Intelligenten Gebäudes"'. Im Folgenden werden einige konkrete Anwenungsbeispiele vorgestellt:
		\begin{itemize}
			\item Scratching-Detection: Die BVG macht jährlich ca. 8 Millionen Euro Verlust durch zerkratzte Scheiben in ihren Verkehrsmitteln. Beim Zerkratzen ändert sich der Brechungsindex der Scheiben und darauf sollen in die Scheiben integrierte Sensoren ansprechen und Aktionen auslösen, wie z.B. eine Kameraaufzeichnung beginnen (in Berlin darf nur auf begründeten Verdacht gefilmt werden) oder eine Warnung über Lautsprecher ausgeben.
			\item Baustellenüberwachung: Aufgrund von einem erhöhten Diebstahlaufkommen auf Baustellen sollen Sensoren in die Bauzäune integriert werden, die erkennen, wenn jemand über den Zaun klettert. Daraufhin soll das Sicherheitspersonal informiert werden. Es ist allerdings schwierig, den Klettervorgang an sich von z.B. Gegenlehnen oder Gegenstoßen zu unterscheiden, deswegen liegt die Erkennungsrate im Moment nur bei ca. 30\%.
			\item Wassertemperaturmessung in verschiedenen Wassertiefen
			\item Vogelüberwachung: Um Vögel nicht mehr beim Brüten stören zu müssen, bekommen sie Sensoren ans Gefieder und und können so überwacht werden.
			\item Messung von Temperaturen in Berggestein, um Erdrutsche vorherzusagen
		\end{itemize}
	\subsection{Ausblick}
		 Heutzutage sind WSN bereits verfügbar, es existieren Prototypen für Anwendungen und es existieren viele Möglichkeiten zum Einsatz, wie z.B. bei Überwachungen. \\
		 In der Zukunft wird sich aber noch einiges ändern. Vor allem die Lebenszeit und Robustheit der Netze soll sich verbessern. Nach Möglichkeit sollen sich WSNs zudem selber Konfigurieren und auch Reparieren. Außerdem sollen weitere Schnittstellen und Entwicklungsunterstützung angeboten werden. Was weniger dringend benötigt wird sind neue Algorithmen für Routing, die eine Verbesserung von wenigen Prozent versprechen.

\newpage
\section{Semantische Interoperabilität jenseits von Ontologien}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Werner Kuhn, Universität Münster} \\
	
	\subsection{Begriffe}
		\textbf{Semantische Interoperabilität} ist einfach ausgedrückt die Verbindung von Diensten und Daten. Als Beispiel für solch eine Verbindung wurde die Nutzung von verschiedenen Diensten gezeigt, um bei einem Gasleck in einer Fabrik eine Karte zu erstellen, die die auftretende Gaswolke beschreibt. Dabei werden zuerst die Emissionsrate und der Austrittsort bestimmt, dann wird der naheste Flughafen ausfindig gemacht, um Informationen über den Wind zu erhalten. Aus Emissionsrate und Windinformationen kann schließlich die Gaswolke genau spezifiziert werden und man kann eine Karte erstellen. Probleme treten dabei auf, weil es für die selben Dinge oft unterschiedliche Spezifikationen gibt. Im Beispiel wurde die Windrichtung vom einen Dienst von Ost nach West und vom anderen Dienst von West nach Ost definiert, somit ist das Resultat am Ende falsch. Ein anderes Beispiel ist eine Grünfläche. Diese wird teilweise als Wiese, Acker oder auch Rasen bezeichnet. Es bedarf also einer genauen Spezifikation. Deshalb werden Ontologien verwendet. \\
		Eine \textbf{Ontologie} an sich kann man kurz als "`Specification of Conceptualization"', also als Spezifikation einer Konzeption, definieren. Im Beispiel mit der Windrichtung ist die Windrichtung an sich das Konzept und die Spezifikation ist die Definition der Windrichtung, also aus welcher Richtung man den Wind misst. Weitere Beispiele sind Legenden von Landkarten aber auch das Periodensystem. Im Gegensatz zu den Ontologien gibt es noch die Folksonomien, dies sind durch die Gemeinschaft geprägte (spezifizierte) Konzepte. \\
		\textbf{Semantik} kann vereinfacht durch das "`seimiotische Dreieck"' beschrieben werden. An den Ecken stehen dabei die Begriffe des Konzeptes, des Symbols und der Beziehung. Ein Konzept drückt dabei ein Symbol aus, ein Symbol referenziert eine Beziehung und diese führt wiederum zu einem Konzept. 
	\subsection{Forschung}
		\begin{itemize}
			\item "`Reference Spaces"': Es werden bestimmte Objekte durch verschiedene Eigenschaften gekennzeichnet. Dabei werden diese Eigenschaften immer weiter aufgeteilt, so dass eine Baumstruktur entsteht. Ein Bespiel sind verschiede Obstsorten, die alle die Eigenschaft des Volumens besitzen. Daraus kann man Skalen entwickeln, die das Obst anhand der Eigenschaft Volumen beschreiben.
			\item "`Similarity"': Hierbei werden Ähnlichkeiten von verschiedensten Objekten ausfindig gemacht. Die Spezifikation ist hierbei immer syntaktisch.
			\item "`Process Grounding"': Begriffe werden in ihre "`Atome"' zerlegt um dann Verbindungen zwischen diesen Atomen schematisch zu definieren. Ein Beispiel dafür ist die Verbindung zwischen Boot und Haus. Aus diesen beiden Begriffen kann man das Wort Bootshaus und das Wort Hausboot ableiten. Beide Begriffe haben eine unterschiedliche Bedeutung, obwohl sie aus den gleichen Atomen bestehen. Ein weiteres Beispiel ist die Verwendung von Konzepten. Das Konzept des Transports kann auf die atomaren Konzepte des Weges und der Oberfläche zurückgeführt werden.
		\end{itemize}
		
\newpage
\section{Stochastic model checking for performance and dependability evaluation}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Prof. Boudewijn R. Haverkort University of Twente} \\

\newpage
\section{Herausforderungen und Ansätze für Kontextmodelle}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Bernhard Mitschang, Universität Stuttgart} \\
	
\newpage
\section{Model-based design of provably fault-tolerant systems}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. András Pataricza, Budapest University} \\
	
\newpage
\section{Smart Earth: Networked Information Management in a Wireless World}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Karl Aberer, EPF Lausanne} \\
	
\newpage
\section{N.N.}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Djamshid Tavangarian, Universität Rostock} \\
	
\newpage
\section{CSP - neue Einsichten in ein altes Paradigma}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Markus Roggenbach, University of Wales Swansea} \\
	
\newpage
\section{Context-based services - a basis for self-organizing systems}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Schahram Dustdar, Technische Universität Wien } \\
	
\newpage
\section{Time Synchronization in Wireless Ad-Hoc Networks}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Reinhard Gotzhein, Technische Universität Kaiserslautern} \\
	
\newpage
\section{Service Oriented Architectures: A Technical Overview}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Mike P. Papazoglou, Tilburg University} \\
	
\newpage
\section{Adaptionsmechanismen zur qualitätsgarantierenden Datenstromanalyse}
	\hspace{9mm}\textbf{von Prof. Wolfgang Lehner, Technische Universität Dresden} \\
	
\end{document}
